'Lebende
Bilder' - Junge Musiker erwecken Düsseldorfer Malerschule zum Leben
12. - 15. Januar 2012, 20:00 Uhr -
Museum Kunstpalast / Robert-Schumann-Saal,
Neues Kammerorchester
Düsseldorf
Musiker der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf gestalten das
Begleitprogramm der Ausstellung "Die Düsseldorfer Malerschule von
1819–1918", die noch bis zum 22. Januar im Düsseldorfer Museum
Kunstpalast präsentiert wird. In der musikalisch-literarischen
Performance "Lebende Bilder" spielen die Studierenden Werke von
Mendelssohn, Schostakowitsch und Dvorak. Neben Stephanie Lesch und
Patrick Ruyters ist das Neue Kammerorchester Düsseldorf unter der
Leitung von Prof. Gotthard Popp zu hören.
Mit den vier Veranstaltungen will das Museum eine alte Tradition zum
Leben erwecken: Im 19. Jahrhundert trafen sich Düsseldorfer
Schauspieler, Literaten und Musiker, um auf der Bühne die auf den
Bildern der Malerschule gezeigten Szenen nachzuspielen. Die beim
Publikum äußerst beliebte Praxis, "Lebende Bilder" zu stellen, wurde
besonders im Künstlerverein Malkasten zu einer Hochblüte geführt.
Szenische Darstellung des Bildes (oben): Adolph Tidemand & Hans Gude -
"Brautfahrt in Hardanger"
VIDEO
"Rondo capriccioso" jetzt auf YouTube zu sehen!
Roman
Brnčić
(Violine) spielte beim Frühjahrskonzert 2011 im Seidenweberhaus
in Krefeld mit den
Bayer-Symphonikern Krefeld-UerdingenCamille Saint-Saëns -
Introduktion und Rondo cappriccioso.
Das TRIO FINO
glänzte erneut in der Fischelner Kulturbühne
Für viele Fischelner war das Konzert von
RTL-Superstar Ricardo Marinello und seinen Partnern der rechte Einstieg
in eine besinnliche Weihnachtszeit. Das sorgfältig zusammengestellte
Programm blitzte nur so vor Klassikern der romantischen und
träumerischen Musikliteratur. Trotzdem gab es auch einige Titel, die à
Tempo vorgetragen wurden. Immer wieder klangen laute Bravo-Rufe und der
Beifall steigerte sich von Lied zu Lied. Schon mit den ersten
neapolitanischen Canzoni beklatschte das Publikum die Leistung des
23-jährigen Tenors. Gleich dreimal kam die Operette zum Zug: Ein Glück,
dass man sich so verlieben kann, Ob blond, ob braun, ich liebe alle
Frau‘n und natürlich Dein ist mein ganzes Herz. Seinen Stimmumfang
stellte Marinello bei „Panis Angelicus“ von Caesar Frank unter Beweis.
Weihnachtlich wurde es dann bei „Cantique de Noel“ und „Christrose“.
Beides unbekümmert aber nicht desto weniger gefühlvoll gesungen, rührte
die Herzen der Zuhörer. Deren Part kam sofort danach: Beim großen
Weihnachtsmedley war Mitsingen angesagt. Auch die Trio Fino-Partner,
Vasilena Krastanova am Klavier und Roman BrnčićVioline, verzauberten mit ihren Interpretationen
von Kreisler’s „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ oder dem „Russischen
Zigeunerlied“, das eigentlich für die Querflöte komponiert war, einen
ganzen Saal in romantische Stimmung. Um die obligatorische Zugabe kamen
die Künstler nicht herum. Ricardo Marinello löste die Aufgabe äußerst
diplomatisch: „Wir sind angenehm überrascht, aber dennoch nicht
unvorbereitet.“ Bei Schuberts „Ave Maria“ konnte man die berühmte
Stecknadel im Saal Gietz fallen hören und „La Donna è mobile“ wurde mit
Standing Ovations belohnt.